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Der Nationalpark Kalkalpen startet in die neue Besuchersaison: Ab Mai lädt Österreichs größte Waldwildnis wieder dazu ein, die beeindruckende Natur und Artenvielfalt zu entdecken.
Auch 2025 war das Interesse an den Naturvermittlungsangeboten groß: Rund 10.700 Personen nahmen an Ranger-Touren, Mehrtagesprogrammen und Fachveranstaltungen teil. Nationalpark-Direktor Josef Forstinger betont: „Viele Menschen suchen in einer hektischen Zeit echte Naturerfahrungen. Der Nationalpark Kalkalpen bietet dafür den idealen Raum.“ Das Sommerprogramm 2026 bietet wieder ein breites Spektrum an. Neu im Programm sind unter anderem „Wer singt denn da?“, „Bike & Hike zur höchsten Tanne“ sowie „Alm- und Waldsänger im Hintergebirge“. Erstmals findet auch das dreitägige Sommercamp „Bergwald, Heu und Blumenwiese“ statt.
„Der Europäische Luchs“: Fotoausstellung im Panoramaturm
Der Panoramaturm am Wurbauerkogel bei Windischgarsten startet am 1. Mai in die Sommersaison. Neben dem beeindruckenden Rundblick auf die Bergwelt ist dort auch die Fotoausstellung „Der Europäische Luchs – Geschichten aus dem Verborgenen“ von Naturfotograf Julius Kramer zu sehen. Das Nationalpark Besucherzentrum Ennstal in Reichraming ist ab 11. Mai wieder täglich geöffnet.
Vorbereitungen und Schutzmaßnahmen
Die Österreichischen Bundesforste haben den Nationalpark gemeinsam mit dem Team des Nationalparks auf die Saison vorbereitet, inklusive Wegsicherung, Instandhaltung und Pflege der Infrastruktur. Sie betreuen rund 62 Gebäude im Gebiet. „Das Ziel bei den Saisonvorbereitungen ist, den Besucherinnen und Besuchern einen sicheren, angenehmen und erholsamen Aufenthalt im Nationalpark zu gewährleisten“, so Johann Kammleitner, Leiter des Nationalparkbetriebs der Österreichischen Bundesforste.
Mit der neuen Managementplanverordnung gelten zudem klare Regeln: Hunde müssen an die Leine, Drohnenflüge sind nur zu Forschungszwecken erlaubt, Canyoning und Flusstauchen sind untersagt. Wer radeln, reiten oder campen möchte, findet dafür eigens ausgewiesene Routen und Plätze. Rangerinnen und Ranger sind regelmäßig im Gebiet unterwegs, um Besucher zu informieren und den Schutz der Natur sicherzustellen.
23.04.2026